CookiesMehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Blu-ray-Player richtig einstellen

LiteOn Blu-ray PlayerBei der Auslieferung sind Blu-ray-Player in der Regel so konfiguriert, dass sie sich mit jedem Fernseher zunächst einmal verstehen. Dennoch kann es, aus Gründen der Bildqualität, notwendig werden ein wenig nachzujustieren. Dazu muss man sich natürlich einige Gedanken machen, man kann nicht einfach an den Einstelloptionen herumspielen, wie es einem gerade in den Sinn kommt. Damit zerstört man mehr, als man positiv an Einstellung herausholen kann.

Von alleine stellt sich Nichts richtig ein

Blu-ray-Player richtig einstellenZunächst gilt es zu beachten, mit welcher Auflösung die Verbindung zwischen dem Player und dem Receiver oder Fernseher hergestellt wird. Ist ein kompatibler Fernseher angeschlossen, gibt der Player in der Regel ein Full-HD-Signal aus. Das geschieht bei der Automatik-Einstellung, unabhängig davon, ob eine Blu-ray oder eine DVD im Disc-Fach liegt. Dennoch sollte überprüft werden, ob das angeschlossene Gerät nicht womöglich besser skaliert, was nur über „ausprobieren“ funktioniert. Aktivieren Sie hierfür im Einstellungsmenü „nativ“ oder „480p/576p“ bei einer eingelegten Disc.

Bei einigen Playern besteht die Möglichkeit, die Farben individuell einzustellen. Beim Pioneer BDP-LX55 kann man bei Bedarf die Farbausgaben, abhängig von den Notwendigkeiten und Eigenheiten von Plasma- und LCD-TVs, anpassen. Meist ist es jedoch wesentlich effektiver, diese Korrekturen am Fernseher vorzunehmen. Das hat den Vorteil, dass man nur ein Mal eine richtige Einstellung vornehmen und nicht immer wieder ein neues Farbmanagement durchführen muss.

Auch der Farbraum, der über das HDMI zum Fernseher geschickt wird, ist nicht unwichtig. Es besteht die Wahl zwischen

Tipp Hinweise
RGB– Signal Die drei Farben

  • rot,
  • grün und
  • blau

werden jeweils in einem eigenen Kanal übertragen.

YcbCr – Signal Farbinformation werden in die Grundhelligkeit Y und die Farbkomponenten

  • Cb (Blue-Yellow Chrominance) und
  • Cr (Red-Green Chrominance)

aufgeteilt.

Das YCbCr-Farbmodell besteht aus zwei Farbdifferenzsignalen (Cb und Cr)sowie dem Helligkeitssignal (Y), beides aus dem Bereich der Fernseher. Dabei werden Bildinformationen auf der Blu-ray im Format YCbCr 4:2:0 festgehalten. Für den Fachmann bedeutet das: Auf vier Werte Helligkeit fällt ein Wert Farbe, deshalb ist die Helligkeitsauflösung vier Mal so hoch wie die Farbauflösung.

Tipp! Die HDMI-Spezifikationen schreiben vor, dass Bildinformationen zumindest mit einer halben Farbauflösung, dem Format YCbYr 4:2:2, zu übertragen sind, deshalb hat der Player lediglich die Möglichkeit, die vorhandenen Farbinformationen intelligent zu ergänzen. Etliche Player bieten zusätzlich die Möglichkeit, das YCbCr-Signal in 4:4:4 auszugeben, der gleichen Farb- und Helligkeitsauflösung.

Vor- und Nachteile der richtigen Einstellung eines Blu-ray-Players

  • optimales Bild
  • kristallklarer Sound
  • erfordert etwas Zeit – je nach Modell

Der Farbbereich ist von entscheidender Bedeutung

Dagegen stammt das RGB-Farbmodell aus dem Bereich der Computertechnik. Nachteile gegenüber YCbCr bestehen dabei nicht. Jedes dieser Signale muss ohnehin irgendwann in ein RGB-Farbmodell umgewandelt werden, da Fernseher blaue, grüne und rote Pixel zum Leuchten bringen.

Dennoch ist natürlich Vorsicht geboten. Bei der RGB-Auswahl werden im Vollbereich Farben unter Umständen falsch angezeigt, da Blu-rays und DVDs nur den Wertebereich „Standard“ zwischen 16 und 235 nutzen um Farbpegel zu steigern. Nutzt man dagegen den erweiterten RGB-Farbraum, werden die Werte zwischen 16 und 235 auf den Bereich zwischen 0 und 255 gespreizt.

Bei der Bittiefenauswahl kann zusätzlich eine Festlegung vorgenommen werden, wie genau Farben interpoliert werden sollen. Dabei gelten 8 Bit als Standard für die, auf der Blu-ray vorhandenen, drei Farbkanäle, was insgesamt 24 Bit ergibt. Die Ausgabe von 30 oder 36 Bit sorgt für die Berechnung von Farbzwischenwerten, um feinere Farbnuancen darstellen zu können. Wichtig ist zu wissen, dass nicht jeder Fernseher diese erweiterten Bildtiefen unterstützen muss, er kann durchaus auch schwarz bleiben. Eine Vielzahl von raffinierten Bildbearbeitungen beherrschen auch AV-Receiver oder Fernseher. Sie sollten deshalb immer sorgfältig bewerten, wie Sie die besten Ergebnisse erzielen.

Neuen Kommentar verfassen