In wenigen Schritten zum perfekten Fernsehbild

Firstcom Blu-ray PlayerImmer wieder wundern sich die Käufer neuer Fernsehgeräte nach der Lieferung, wieso das Bild wesentlich schlechter ist, als es im Geschäft den Anschein hatte. Ein Eindruck, der sich schnell und einfach korrigieren lässt. Beim Händler werden die Einstellungen zur bestmöglichen Präsentation vorgenommen. Das führt zu Einstellungen, die für das heimische Wohnzimmer vollkommen übersteuert sind.

Der Unterschied zwischen Ausstellungsraum und Wohnzimmer

In wenigen Schritten zum perfekten FernsehbildDie Händler drehen Schärfe, Helligkeit und Kontraste auf das Maximum und hoffen, dass jedes einzelne Gerät sich dadurch von allen anderen abhebt. Das hilft Ihnen im heimischen Wohnzimmer eher wenig, das weiß sogar Ihr Fernseher inzwischen und fragt deshalb vor dem Aufstellen, ob Sie ihn im Laden aufstellen wollen oder zu Hause. Sie sollten hier immer den Modus „Zuhause“ wählen, dann fallen die Grundeinstellungen in Bezug auf Schärfe, Kontrast und andere Dinge schon wesentlich passabler aus.

Nebenbei bemerkt, werden Ihre Augen es Ihnen danken. Der Heimmodus allein reicht natürlich auch nicht aus, ein wenig zusätzliche Handarbeit verbleibt Ihnen dennoch. bewerten Sie die Bild-Presets, schalten Sie die diversen Bildverbesserer ein, und nach einer Prüfung wieder aus, drehen Sie für die notwendige Feineinstellung ein wenig an den entsprechenden Reglern von

  • Helligkeit,
  • Schärfe,
  • Kontrast und
  • den anderen Möglichkeiten.

Es geht um mehr als nur um die Einstellungen am Fernseher

Neben der perfekten Bildeinstellung sind auch die korrekten Verbindungen zwischen den zuspielenden Geräten und dem Fernseher wichtig. Dabei geht es darum, die Filme in möglichst hochwertiger Qualität und ohne qualitative Verluste auf den Bildschirm zu bringen. Greifen Sie deshalb, sollten Sie einen DVD-Player oder DVD-Recorder, einen HD-Receiver oder einen Blu-ray-Disc-Player anschließen wollen, unbedingt zu HDMI-Verbindungen. Hier kommt es bei den Übertragungen zu keinerlei Schnittstellenverlusten. Scart sollten Sie nur dann nutzen, wenn Ihnen keine andere Möglichkeit bleibt und von Composite-Verbindungen halten Sie sich am Besten von vornherein fern.

Wie schon erwähnt beginnen die Bildeinstellungen mit den Presets im Fernsehmenü. Sie bieten zunächst einmal die grundsätzlichen Möglichkeiten zu einer erheblichen Verbesserung bei den Einstellungen von Bild und Ton. Hierbei handelt es sich um Standardprogramme der Hersteller, bei der unterschiedliche Einstellungen, wie Schärfe, Helligkeit und Kontrast derart aufeinander abgestimmt sind, dass eine gewünschte Bildstimmung dabei entsteht. So handelt es sich beispielsweise beim Preset „Kino“ um eine eher weiche Einstellung, da Kontrast und Schärfe reduziert sind. Das Gegenteil dazu ist die Einstellung „Sport“.

Tipp! In diesem Modus ist das Bild schärfer und kontrastreicher, das Display heller. Die Einstellungen der Presets sind in der Regel sehr realitätsnah. Ein wenig Probieren schadet jedoch keineswegs, da auch beim Aufstellen in einem Wohnzimmer noch kleinere Feineinstellungen vorzunehmen sind. Zum Beispiel entsprechend dem vorgesehenen Standort im Wohnzimmer (vor dem Fenster, in einem Schrank eingebaut, etc).

Das Gleiche gilt natürlich auch für die notwendigen Toneinstellungen. Auch hier gibt es Voreinstellungen in Bezug auf Höhen und Tiefen durch die Hersteller. Die Presets werden meist für Musik, Filme und Sprache angeboten. Die beste Auswahl kann man auch hier nur durch „Probieren geht über Studieren“ treffen.

Das Wunder der Bildverbesserung

Bildverbesserung Hinweise
  • True Motion
  • Resolution+
  • MPEG-Artefaktunterdrückung
  • DNR
  • Perfect Pixel HD Engine
  • Perfect Natural Motion
  • Mega Dynamic Contrast
Wunderschöne Namen, die alle das Gleiche meinen, die Software zur Bildverbesserung. Sie soll das Bild mehr oder weniger automatisch optimieren, was oft mit höherer Schärfe und mehr Kontrast tatsächlich auch gelingt. Ein Allheilmittel ist es jedoch nicht, durch zu viel Schärfe kommt es auch sehr schnell in bewegten Szenen zu Doppelkonturen. Es hilft also nichts, für ein möglichst optimales Bild sollten Sie sich in die Tiefen des Fernsehermenüs begeben und die vorhandenen Möglichkeiten austesten. Dabei kann es sich lohnen, den Bildverbesserer einfach abzuschalten oder, falls möglich, die Dominanz ein wenig abzuregeln.

Nahezu jeder Fernseher verfügt inzwischen über Eco-Modi und Lichtsensoren. Das wirkt sich positiv auf Ihre Stromrechnung aus. Auf das Bild nicht unbedingt, da viele Geräte über die Sensoren nicht nur die Helligkeit, sondern auch noch einige andere Dinge steuern. Sollten Sie den Lichtsensor nutzen, dann bewerten Sie ihn unter verschiedenen Lichteinflüssen, damit Sie auch hier ein optimales Bild erhalten. Das perfekte Bild bei Tageslicht kann in der Dämmerung zur Katastrophe werden und umgekehrt. Bei den notwendigen Feinjustierungen kann es ohnehin nur hilfreich sein, den Ecomode und Lichtsensor abzuschalten.

Vor- und Nachteile eines klaren Fernsehbilds

  • mehr Freude beim Fernsehen
  • geringere Kopfschmerzgefahr
  • erfordert bei vielen Geräten, Einstellungen per Hand vorzunehmen

Manchmal steckt der Teufel auch im Bildformat

Es existieren Unmengen verschiedener Seitenverhältnisse bei den ausgestrahlten Fernsehprogrammen. Mit den meisten davon (19:9, 2.35:1, 4:3, uvm) kann der Laie noch nicht einmal etwas anfangen. Da ist es schon praktisch, wenn das Fernsehgerät sich automatisch um die bestmögliche Bildgröße kümmert, sie auswählt und dann auch anzeigt. Dies ist meist durch die Aktivierung der automatischen Formatumschaltung möglich. bewerten Sie dabei auch, ob Ihr Gerät über die Funktion „Overscan“ verfügt. Wenn Sie diese Funktion deaktivieren, geht Ihnen nichts mehr vom perfekten Fernsehbild verloren, während das Gerät bei aktivierter Einstellung die Fernsehbilder einfach an den Rändern abschneidet.

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